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Jetzt 8 Rettungswachen im Eifelkreis
20.07.09 |Ob Herzinfarkt, Kreislaufschwäche oder Verkehrsunfall: Tag und Nacht sind im Eifelkreis Bitburg-Prüm haupt- und ehrenamtliche DRK-Retter im Einsatz, um bei kleinen und größeren Notfällen schnne, professionelle Hilfe zu leisten.
Ein Blick in die Zukunft – in das Jahr 2010.
„Hallo, können Sie mich hören?“ Freundlich lächelt Judith Heinz die kreidebleiche Frau auf dem Boden an,öffnet ihren Mantel, tastet vorsichtig Kopf und Oberkörper nach Verletzungen ab. Jochen Haas fühlt den Puls, holt dann eine Infusion aus dem Rettungskoffer. Die ältere Dame ist direkt im Foyer der Kreissparkasse in Bleialf zusammengebrochen. Keine zehn Minuten später hängt die mittlerweile wieder ansprechbare Frau bereits am Tropf und ist auf eine Trage gebettet. Sie wird in den vor der Tür wartenden Rettungswagen gehoben, und ab geht die Fahrt ins nächstgelegene Krankenhaus nach Prüm.
Schnell müssen sie handeln – und dennoch besonnen. Bei Herzinfarkt und Schlaganfall, den mit am häufigsten Notfällen, zu denen sie gerufen werden, verringert jede Minute weniger bis zur Behandlung das Risiko bleibender Schäden. Aber Aktionismus ist fehl am Platz: Nur die richtige Erstversorgung stabilisiert den Patienten, bis der Notarzt eintrifft oder das Krankenhaus erreicht ist. Seit wenigen Wochen sind Judith Heinz und Jochen Haas erst bei der neuen Rettungswachen-Außenstelle in Winterspelt stationiert. Zuvor mussten Sie von Prüm aus starten. Der neue Rettungswachenstandort in Winterspelt versorgt die Menschen im nordwestlichen Bereich des Eifelkreises, in Badem – Bereich Kyllburg und Echternacherbrück – Bereich Sauer hat der DRK-Kreisverband in den letzten Monaten zwei weitere Rettungswachenstandorte eingerichtet.
Jetzt ist der flächengrößte Landkreis in Rheinland-Pfalz mit acht Rettungswachen rettungsdienstlich so aufgestellt, dass im Notfall jeder Einsatzort innerhalb von 15 Minuten erreicht werden kann!
Wir haben als eingetragener Verein in den letzten Monaten viel Geld in die Hand genommen, um die notfallmedizinische Versorgung der Bevölkerung im Eifelkreis zu verbessern. Neben der gesetzlichen Zuwendung des Eifelkreises sind über eine Million Euro für den Ausbau des Rettungsdienstes an Eigenmitteln erforderlich gewesen. Durch Mitgliederbeiträge unserer Fördermitglieder und zinsgünstige Darlehen haben wir diese Summe nahezu auf die Beine gestellt.
Daher bitten wir Sie heute um Ihre Mithilfe: Bitte unterstützen Sie uns mit Ihrer Spende zu Verbesserung des Rettungsdienstes. Mit Ihrer Unterstützung tragen Sie persönlich zu dieser verantwortungsvollen Aufgabe bei.
Mit freundlichen Grüßen
Michael Billen, MdL (Vorsitzender)
Ernst Hitzges (stellv. Vorsitzender)
Matthias Jegen (stellv. Vorsitzender)
Reinhold Maas (Schatzmeister)
Wolfgang Rieder (Kreisgeschäftsführer)
KLICKEN SIE HIER UND SEHEN SIE WIE DER BAU DER RETTUNGSWACHEN VORANSCHREITET...






