Foto: A. Zelck / DRKS
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Rettungsdienst

Ansprechpartner

Herr
Manfred Böttel

Tel: 06561 944631 
manfred.boettel(at)drk-bitburg.de

Am Bittenbach 5
54634 Bitburg

Die Notfallversorgung ist in Deutschland in drei Bereiche gegliedert:

  • den ärztlichen Bereitschaftsdienst der niedergelassenen Vertragsärzte,
  • den Rettungsdienst und
  • die Notaufnahmen/Rettungsstellen der Krankenhäuser

Der ärztliche Bereitschaftsdienst: 116 117

Krankheiten kennen keine Praxisöffnungszeiten. Handelt es sich um eine Erkrankung, mit der Sie normalerweise einen niedergelassenen Arzt in der Praxis aufsuchen würden, aber die Behandlung aus medizinischen Gründen nicht bis zum nächsten Tag warten kann, ist der ärztliche Bereitschaftsdienst zuständig. Er ist in einigen Regionen Deutschlands auch als ärztlicher Notdienst oder Notfalldienst bekannt. Die Nummer funktioniert ohne Vorwahl, gilt deutschlandweit und ist kostenlos - egal ob Sie von zu Hause oder mit dem Mobiltelefon anrufen.

Der Rettungsdienst: 112

Der Verkehrsunfall mit Verletzten auf der Landstraße, der Arbeitskollege, der plötzlich über starke Schmerzen klagt und zusammenbricht, das Kind, das beim Fahrradfahren stürzt, die gehbehinderte Frau, die zur Untersuchung ins Krankenhaus gefahren werden muss...

Unsere acht Rettungswachen Arzfeld, Bitburg, Badem, Echternacherbrück, Neuerburg, Prüm, Winterspelt und Speicher sind alle rund um die Uhr einsatzbereit. Durch die Rettungswachen im Eifelkreis Bitburg-Prüm, einer der flächengrößten  Landkreise der Bundesrepublik Deutschland, erhlaten Sie ein flächendeckendes Netz der Notfallrettung, mit einer Hilfsfrist von 15 Minuten. 

Im Jahr 2017 wurden insgesamt 22.959 Einsätze geleistet. Dabei wurden 1.039.314 Einsatz-Kilometer zurückgelegt - diese Strecke entspricht einer 26fachen Erdumrundung (Äquatorhöhe).

Bei 10.242 Einsätzen handeltes es sich um Notfälle, bei denen mit Blaulicht und Martinshorn ausgerückt wurde. Hierbei kam der Notarzt 2.831 mal zum Einsatz. Einsätze, bei denen höchste Eile geboten war, um Menschenleben zu retten. Bei der Menschenrettung kennen wir keine Grenzen! 

Unsere Rettungsdienstmitarbeiter sind für Sie immer auf dem Sprung! Zeit für eine Ruhepause, geschweige für eine ausgiebige Mittagspause kennen die Retter kaum. Wenn die Leitstelle über Meldeempfänger zum Einsatz ruft, dann bleibt die Mahlzeit stehen! Der Rettungsdienst sichert somit die präklinische Notfallversorgung der Bevölkerung in Verbindung mit dem Krankentransport.

Durch moderne medizinische Ausrüstung und die Besetzung mit professionellem Fachpersonal gewährleistet das Deutsche Rote Kreuz im Eifelkreis Bitburg-Prüm einen qualitativ hochwertigen Rettungsdienst und Krankentransport.

Die Notaufnahmen der Krankenhäuser

Sie ist einerseits Anlaufstelle für den Rettungsdienst und nimmt Patienten mit akut lebensbedrohlichen Erkrankungen oder Verletzungen auf und versorgen sie weiter. Andererseits ist die Notaufnahme auch Anlaufstellen für Patienten die von einem anderen Arzt eingewiesen werden oder aufgrund akuter Erkrankungen oder Verletzungen ärztliche Hilfe benötigen.

Berufsausbildung Notfallsanitäter

Ein wichtiger Aspekt im Rettungsdienst ist die seit dem 1. Januar 2014 geänderte Bezeichnung und Qualifikation der nicht-ärztlichen Mitarbeiter. Der Beruf des Rettungsassistenten wurde in die neue Berufsbezeichnung Notfallsanitäter überführt. Dieser hat gegenüber dem alten Rettungsassistenten eine drei- statt zweijährige, reformierte Ausbildung. 

Dauer und Struktur der Ausbildung: 3 Jahre im dualen System 
- 1.920 Stunden theoretischer und praktischer Unterricht 
- 1.960 Stunden praktische Ausbildung in Lehrrettungswachen
- 720 Stunden praktische Ausbildung in Krankenhäusern

Die Ausbildung erfolgt im  dualen System, der theoretischen und praktische Unterricht erfolgt an einer staatlich anerkannten Rettungsdienstschule (DRK-Bildungsinstitut in Mainz). Die praktische Ausbildung erfolgt auf genehmigten Lehrrettungswachen (Bitburg oder Prüm) und an geeigneten Krankenhäusern. Die Ausbildungszeiten sind in Blöcke aufgeteilt. Abschluss der Ausbildung ist eine staatliche Prüfung. 

Aufgaben des Notfallsanitäters: 
-lebensbedrohliche Störungen von Organen und Organsystemen erkennen und sie behandeln 
- adäquate und professionelle Therapiemaßnahmen einleiten
- die Transportfähigkeit des Patienten herzustellen und dem Notarzt qualifiziert zu assistieren
- das geeignete Transportziel auszuwählen und die sachgerechte Übergabe des Patienten an den behandelnden Arzt 

Berufsausbildung Rettungsanitäter

Dauer und Struktur der Ausbildung: 

13 Wochen im dualen System
- 160 Stunden theoretischer und praktischer Unterricht
- 160 Stunden praktische Ausbildung in Lehrrettungswachen 
- 160 Stunden praktische Ausbildung in Krankenhäusern
- 40 Stunden Prüfungswoche 

Aufgaben des Rettungssanitäters: 

- lebensbedrohliche Störungen von Organen und Organsystemen erkennen und sie mit dem Notfallsanitäter behandeln
- die Transportfähigkeit des Patienten herzustellen
- das geeignete Transportziel auszuwählen und die Übergabe des Patienten an den behandelnden Arzt 

Voraussetzungen zur Mitarbeit im Rettungsdienst

Wir setzen voraus: 

- Mindestalter von 18 Jahren 
- guter Realschulabschluss oder abgeschlossene Berufsausbildung 
- Führerschein mindestens der Klasse B 
- körperliche und psychische Eignung 
- Flexibilität, Engagement, Teamfähigkeit und Verantwortungsbewußtsein
- die Bereitschaft zur ständigen Weiterbildung 
- eine Offenheit für menschliche Probleme
- Verschwiegenheit 

Sie wollen zu einem motivierten Mitarbeiterteam dazu gehören? 
.....dann sind Sie bei uns richtig! 

Unsere aktuelle Rettungsdienst-Statistiken ersehen Sie hier:
Unsere aktuelle Rettungsdienst-Statistik der einzelnen Rettungswachen ersehen Sie hier: 
Unsere aktuelle Rettungsdienst-Statistik der angeforderten Rettungsmittel ersehen Sie hier:  

Sie wollen Mitarbeiter*in in unserem Team werden? 

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